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Wann wird aus Vernetzung wirkliche Verbundenheit?

Lesetipp von Romera · Veröffentlicht am
Zur Ö1-Sendung «Vernetzt, aber nicht verbunden» vom
Gast: Martin Scherer · Gestaltung und Moderation: Barbara Zeithammer

Wir können jederzeit Nachrichten verschicken und Menschen auf der anderen Seite der Welt erreichen. Doch erreichbar zu sein bedeutet noch nicht, sich einem Menschen nahe oder mit ihm verbunden zu fühlen.

Die Ö1-Sendung «Vernetzt, aber nicht verbunden» greift diesen Widerspruch auf. Gemeinsam mit dem Philosophen Martin Scherer fragt sie, was persönliche Nähe ausmacht und ob sie sich gezielt herstellen lässt. Nähe kann in einem Gespräch, im gemeinsamen Schweigen oder durch aufmerksame Gegenwart entstehen. Sie lässt sich nicht an der Zahl unserer Kontakte messen.

Für Romera ist dieser Gedanke zentral. Technik kann Entfernungen überwinden, Sprachen übersetzen und Menschen zusammenbringen. Sie kann eine Gelegenheit für ein Gespräch schaffen. Ob daraus Verbundenheit entsteht, entscheidet sich zwischen den beteiligten Menschen: wenn jemand zuhört, nachfragt oder einen Gedanken stehen lässt.

Romera soll den ersten Schritt zu einem persönlichen Gespräch erleichtern. Die Plattform soll aber weder menschliche Nähe simulieren noch versprechen, Einsamkeit zu lösen.

Und du?

Woran merkst du in einem Gespräch, dass du dich wirklich verstanden fühlst?

Originalbeitrag bei Ö1 lesen (neuer Tab) →
«Vernetzt, aber nicht verbunden»
Punkt eins · Ö1 · 24. September 2026 · Deutsch

Diese Einordnung bezieht sich auf den frei zugänglichen Begleittext der Sendung. Die Audioaufnahme wurde nicht ausgewertet.

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