Wenn Einkaufen die Leere füllen soll
Fast jeder kennt das: Man wollte nur eine Sache kaufen, und am Ende liegt viel mehr im Warenkorb. Meist ist das harmlos. Ein Beitrag der Pharmazeutischen Zeitung zeigt aber, wann daraus ein Problem werden kann und welche Rolle Gefühle wie Frust, Stress oder Einsamkeit dabei spielen.
Worum es im Beitrag geht
Einkaufen kann trösten und belohnen und unangenehme Gefühle für einen Moment überdecken. Schwierig wird es laut den Fachleuten im Beitrag, wenn jemand regelmässig kauft, um seine Stimmung zu regulieren. Dann wird der gute Moment mit der Zeit kürzer, die Käufe werden häufiger oder teurer, und danach folgen oft Scham und ein neuer Kaufimpuls. Grosse Kauflust allein ist noch keine Sucht. Entscheidend sind Kontrollverlust, Leidensdruck und negative Folgen.
Unser Gedanke dazu
Ein Paket an der Tür ist schnell da. Ein Mensch, der fragt, wie es einem geht, manchmal nicht. Vielleicht erklärt das ein Stück weit, warum ein Klick so verlockend sein kann. Was er nicht geben kann, ist das Gefühl, gesehen zu werden. Das entsteht eher in einem Gespräch.
Und du?
Womit füllst du einen leeren Abend, und was würde ihn wirklich füllen?